EngelsmannPeters GmbH

DOKUMENTATIONS- U. INFORMATIONSZENTRUM

Stadtallendorf

Der geplante Neubau für das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) in Stadtallendorf wird neben dem Standesamt bzw. der Polizeistation errichtet. Das Gebäude erstreckt sich über drei Geschosse, wobei das Untergeschoss und das Erdgeschoss mit den Bestandsgebäuden verbunden werden. Der geplante Neubau wird in einer nachhaltigen Hybrid-Bauweise aus Holz, Lehm und Beton errichtet. Dieser gezielte Einsatz der Werkstoffe entsprechend ihren charakteristischen Eigenschaften führt nicht nur zu einer ökologischen sondern auch einer ökonomisch Bauweise. Hinsichtlich der gestellten Anforderungen an die Robustheit und Dauerhaftigkeit erfolgt die Ausbildung des in das Erdreich eingegrabenen untersten Geschosses aus Stahlbeton; auch der Aufzugskern wird für die Aussteifung des Gebäudes ebenfalls in Stahlbeton errichtet. Als Tragkonstruktion ist im Regelfall eine konventionelle Bauweise bestehend aus Deckenplatten, Stützen und Wandscheiben vorgesehen. Als Deckenplatten kommt im Untergeschoss eine konventionelle Stahlbeton-Flachdecken zum Einsatz; in den aufgehenden Geschossen sind Holzrippendecken und Massivholzdecken geplant. Aus Brandschutzgründen werden die Treppenhäuser ebenfalls mit Stahlbetondecken ausgebildet. Die Innenwände werden vorwiegend aus mit Stahlbetonwänden hergestellt. Die Außenwände des Untergeschosses erden in Leichtbeton ausgebildet. Für Stützen in den aufgehenden Geschossen wird überwiegend der Werkstoff Holz eingesetzt. Durch die Lage der Holzkonstruktion innerhalb der Gebäudehülle kann auf einen chemischen Holzschutz komplett verzichtet werden. Die Außenwände werden als Stampflehmwände ausgebildet, welche sowohl tragend als auch nichttragend ausgebildet werden. Der gesamte Neubau ist fugenlos konzipiert, es sind keine Dehnungsfugen zwischen einzelnen Bauteilen und Bereichen vorgesehen. Allgemein führt die fugenlose Bauweise zu robusten, dauerhaften und unterhaltsarmen Konstruktionen. Die Aussteifung des gesamten Baus gegen Horizon-tallasten wie etwa Wind erfolgt über eine ausreichende Anzahl vorhandenen Wandscheiben aus Stahlbeton und Massivholzplatten. Um die angreifenden Horizontallasten zu den aussteifenden Wänden zu transportieren, werden sämtliche Decken und auch die Dachkonstruktion als Scheibe ausgebildet. Die Gründung des Gebäudes erfolgt über eine elastisch gebettete Bodenplatte.
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