Brückenbauwerk, wernfeld
Wernfeld, Gemünden am Main
Die Nachrechnung der Brücke wurde durch das Staatliche Bauamt Würzburg veranlasst. An dem Bauwerk wurden diverse Schäden festgestellt, insbesondere Korrosionsschäden an Profilstahl und Betonstahl. Diese beeinträchtigen die Standsicherheit und Dauerhaftigkeit der Brücke.
Die Brücke B26 über die Deutsche Bahn bei Wernfeld wurde erstmals 1910 errichtet und nach der Sprengung im Jahr 1945 im Jahr 1951 wieder aufgebaut. Bei dem Bauwerk handelt es sich um eine Stahlverbundbrücke mit drei durchlaufenden Feldern. Die Brücke überquert die Gleise der Deutschen Bahn in einem Winkel von 85° und besitzt eine Längsneigung von 3 % sowie eine Querneigung von 4 %.
Im Rahmen der Nachrechnung wurde der Brückenüberbau als räumliches Stabwerk mit Längsträgern, Querzügen und Stützen untersucht. Die vorhandenen Stahlprofile wurden entsprechend dem Bestand berücksichtigt. Der Füllbeton der Fahrbahnplatte zwischen den Längsträgern wurde vereinfacht angesetzt. Die Auflager der Stützen auf den Fundamenten wurden als Festlager, die Auflager der Brückenträger auf der festen Widerlagerseite ebenfalls als Festlager und auf der beweglichen Widerlagerseite als längsverschiebliche Auflager berücksichtigt.
BAUHERR
Staatliches Bauamt Würzburg
PLANUNG
2018-2020